Frauen

                     Gibt sie ihre Kinder in die Kinderkrippe, ist sie eine Rabenmutter

                     Bleibt sie zu Hause, verkommt sie hinter dem Kochtopf.

 

                     Verwendet sie Make up, trägt sie Kriegsbemalung.

                     Verwendet sie keines, vernachlässigt sie ihr Äußeres.

 

                     Verrichtet sie anspruchslose Arbeit, hat sie keinen Ehrgeiz.

                     Erfüllt sie qualifizierte Aufgaben, ist sie mit ihrem Beruf verheiratet.

 

                     Hat sie studiert, ist sie ein Blaustrumpf.

                     Hat sie promoviert, musste sie ihren Doktor selber machen.  

 

                     Zeig sie ihre Gefühle, ist sie eine Heulsuse.

                     Beherrscht sie sich, ist sie ein Eisberg.  

 

                     Ist sie hilfsbereit, wird sie ausgenutzt.

                     Kümmert sie sich nur um ihre eigene Arbeit, ist sie unkollegial.  

 

                     Ist sie sehr attraktiv, hält sie ihre Kollegen von der Arbeit ab.

                     Ist sie es nicht, gilt sie als unscheinbar.  

 

                     Ist sie eine Powerfrau, schimpft man sie Emanze.

                     Ist sie angepasst, fehlt ihr der Pfeffer.  

 

                     Ist sie intelligent, darf sie das nicht zeigen.

                     Ist sie es nicht, muss sie wenigstens attraktiv sein.

  

                     Kommt sie mit Grippe in Büro, steckt sie die anderen an.

                     Bleibt sie zu Hause, legt sie sich mit jeder Kleinigkeit ins Bett.  

 

                     Trägt sie Mini, stört sie den Arbeitsfrieden

                     Trägt sie Maxi, hat sie wohl Krampfadern.

 

                     Ist sie Montags müde, lästert man.

                     Ist sie taufrisch, lästert man auch.

 

 

                     Geht sie gern aus, ist sie ein Partygirl.

                     Bleibt sie zu Hause, gilt sie als Mauerblümchen.

 

                     Ist sei trinkfest, säuft sie alle Männer unter den Tisch.

                     Verträgt sie nichts, ist mit ihr nichts anzufangen.

 

                     Leistet sie viel, verliert sie ihren Charme.

                     Leistet sie wenig, ihre Stellung. 

                     Wie sie es macht, macht sie es falsch – oder 

                     WIR KÖNNEN MACHEN; WAS WIR WOLLEN - 

                     UND DAS SOLLTEN WIR TUN